Mono und Stereo

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„Mono“ und „Stereo“ sind zwei verschiedene Aufnahme-Modi. Die Stereofonie gibt es erst seit Mitte der 60er Jahre. Ihre Erfindung kam einer kleinen Revolution in der Radiowelt gleich. Stereo-Aufnahmen wirken räumlicher und deshalb authentischer als mono aufgezeichnetes Tonmaterial.

Stereo
Im Stereo-Modus zeichnet das Gerät zwei Tonspuren auf. Auf der einen Tonspur befinden sich die links aufgenommenen Geräusche, auf der anderen Tonspur die rechts aufgenommenen.

Diese Technik ist mit der Funktionsweise der menschlichen Ohren vergleichbar. Stereo aufgezeichnetes Tonmaterial lässt die HörerInnen in den Raum hineinhören. Deswegen ist die Stereo-Technik besonders für die Aufnahme von >>Geräuschen und >>Atmos geeignet.

Auch Sprachaufnahmen können vom Stereo-Modus profitieren. Sie klingen lebendiger, weil auf den Aufzeichnungen auch die Umgebung (zum Beispiel lärmende Kinder) und der Raum (zum Beispiel eine hallende Kirche) wahrgenommen werden. Stereo-Aufnahmen können im Nachhinein in Mono-Aufnahmen umgewandelt werden. Umgekehrt ist dies nicht möglich.

Mono
Mono-Aufnahmen wirken, als hätte das Mikrofon nur mit einem Ohr hingehört. Sie klingen im Gegensatz zu Stereo-Aufzeichnungen eindimensional. Die Vorteile: Die Aufnahme benötigt weniger Speicherplatz. Für Sprachaufnahmen ist die Qualität oft ausreichend. Und: Störende Geräusche aus der Umgebung werden nicht so stark mitaufgezeichnet.

Tipp: Ihr könnt die Mono-Technik auch bewusst einsetzen, um eure Aufnahmen älter und historischer klingen zu lassen. 

ACHTUNG: Wechselt auf keinen Fall während einer Aufnahme den Modus. Der Klang der Stimme ist mono und stereo unterschiedlich. Für zwei verschiedene Interviews könnt ihr jedoch zwei verschiedene Aufnahme-Modi verwenden.

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