
You are missing some Flash content that should appear here! Perhaps your browser cannot display it, or maybe it did not initialize correctly.
„Im Schuljahr 2007/08 stand im Freigegenstand Kunst und Kultur das Podcasten im Mittelpunkt unserer Arbeit, die vor allem darin bestand, ein Drehbuch für Podcast-Einheiten zum Thema Romeo und Julia zu schreiben. Dafür holten wir uns Anregungen im Burgtheater, in Verona, natürlich bei Shakespeare und bei Radio Orange." (Claudia Kreutel, Lehrerin)
Bei der technischen Umsetzung wurden die SchülerInnen in der Radio-Orange-Redaktion durch Workshops mit Frank Hagen bei der Herstellung der Podcasts unterstützt.
Die SchülerInnen entschieden sich, die populäre Balkonszene zu bearbeiten und den Fokus ihrer Auseinandersetzung mit dem Stück darauf zu legen. „Wie sahen verschiedene Inszenierungen und schrieben deren Text zeitgemäß um. Schließlich kamen wir auf die Idee, den Textauszug in die Sprachen, die wir können zu übertragen", berichten die SchülerInnen. Neben der deutschsprachigen Version übersetzten sie Textpassagen ins Französische und Spanische.
Impulse für die Auseinandersetzung holten sich die SchülerInnen von der Inszenierung des Stückes am Burgtheater durch Sebastian Hartmann. Darüber hinaus bereicherte die Rezeption des literarischen Stoffes aus anderen Kunstrichtungen die Arbeit am Projekt. Im Zentrum dabei standen Musik, Film und Malerei.
Ein weiteres Highlight waren intensive Diskussionen Reflexionen über die Vermittlung von Tabuthemen durch die Kunst, wie verbotene Liebe, Suizid oder ethische Ansprüche der Gesellschaft.
„Bei der Umsetzung unseres Konzepts, das in jeder Hinsicht sehr aufwändig war, sollten in den Podcast-Sequenzen die Vielfalt und der Reiz des Stoffes sowie seine ungebrochene Wirkung deutlich werden. Unsere Kreativität war grenzenlos und machte sich dabei oft selbständig. Oft waren wir über unsere Ergebnisse und deren Vielschichtigkeit erstaunt!", erinnert sich das KuK-Projektteam.
Die SchülerInnen spielen in ihren Audiobeiträgen mit den verschiedenen Darstellungsformen der Medien - mal ist der tragische Ausgang der klassischen Liebesgeschichte, eine Kurzmeldung im Radio, mal reden die Liebenden nicht, sondern kommunizieren via E-Mail. Der alte Stoff erfährt durch die Interpretationen der SchülerInnen aktuelle (auch politische) Bezüge - so versucht u.a. Julia, einer Zwangsverheiratung zu entkommen. Die einzelnen DarstellerInnen spielen sehr überzeugend.