„Diagonale – ein Frühlingsmärchen“

ERSTAUSSTRAHLUNG
22. Juni 2010 | 19:30
PREIS
[mla]-Anerkennungspreis
>>Infos zum [mla]-Preis
JAHR
2010
PROJEKTTEAM
Klaus Wolf, Christoph Pötschko und Philipp Bergsmann vom Gymnasium Freistadt
Projektleitung: Erika Bergthaler, Peter Hanusch – BG/BRG Freistadt

You are missing some Flash content that should appear here! Perhaps your browser cannot display it, or maybe it did not initialize correctly.


Sie hören das Drehbuch für einen Film, den es nicht gibt. Er ist nur in unseren Köpfen. Nachdem Klaus Wolf, Christoph Pötschko und Philipp Bergsmann vom BG/BRG Freistadt (Oberösterreich) im Deutschunterricht Wissenswertes übers Drehbuchschreiben von einer Drehbuchautorin lernten und bei der Podiumsdiskussion der Diagonale „Let´s talk about scripts“ Expertentipps eingeholt haben, stand ihrem Vorhaben nichts mehr im Wege. Es ist ein Blick „backstage“ im chaotischen Festivalalltag, Begegnungen mit Österreichs Filmprominenz und die tägliche Qual mit der Selbstversorgerküche. Passende O-Töne verleihen der Geschichte Hörspielcharakter. Trotzdem bleibt es ein hörbares Drehbuch.


Jurybegründung

Ein Radiofeature soll bekanntlich doppelt Spaß machen – denen, die es gestalten, und denen, die zuhören. Das Hörbild „Diagonale, ein Frühlingsmärchen“ löst diesen Anspruch auf höchst unterhaltsame Weise ein. Denn die Radiomacher hatten eine clevere dramaturgische Idee, die sie gekonnt und hörbar lustvoll in Szene setzen. So schrieben sie, angeregt durch den Deutschunterricht, ein Drehbuch für einen Film, den es nicht gibt. Damit schaffen sie einen humorvollen Rahmen für ihre Geschichte zur Diagonale und zugleich eine audiophone Lösung, die bestens zum visuellen Thema passt. Und nicht nur das: Die Machart bietet auch Spielraum für den kreativen Einsatz des Tonmaterials und gewährt Einblick in die praktische Arbeit des Sendungsteams. Alles in allem eine medienübergreifende Herangehensweise, die unter dem Motto „Radio ist Kino im Kopf“ den höheren Weihen der Featuregestaltung gerecht wird. Schnitt. Applaus für die jungen „Regisseure“!