Bei der Montage fügt ihr die einzelnen >>Gestaltungselemente, die ihr aus- und zugeschnitten habt, zu einer Sendung zusammen. Die Basis dafür ist das >>Manuskript.
Musik oder Atmos eignen sich gut dafür, um verschiedene Themenblöcke voneinander zu trennen. So können sich eure HörerInnen auf einen Orts- oder Themenwechsel einstellen.
So genannte „Blenden“ helfen dabei, einen fließenden Übergang zwischen zwei Sendungs-Bausteinen zu schaffen. Dabei lasst ihr einen Baustein langsam leiser werden, während der andere gleichzeitig immer lauter wird. Diese Blend-Übergänge eignen sich für Musik und Atmos, aber auch für Sprachaufnahmen in Kombination mit Atmos, Musik oder Geräuschen.
Wenn ihr Text oder O-Töne mit Musik kombiniert, achtet darauf, dass diese mit dem ersten Schlag eines neuen Takts starten. Durch diese Rhythmik entwickelt eure Sendung einen stärkeren Sog.
Wenn ihr O-Töne verschiedener SprecherInnen aneinanderhängt, lasst dazwischen keine Pausen oder Atem-Geräusche. Sonst entsteht ein Loch. Eine Ausnahme ist, wenn ihr die Stille bewusst als dramaturgisches Element einsetzen wollt.
Bleibt einE SprecherIn am Ende eines O-Tons mit der Stimme oben, könnt ihr den Schnitt mit einem Trick unhörbar machen: Lasst direkt auf das letzte Wort ein lautes Geräusch, laute Musik oder eine andere Stimme folgen.