Tipps für den Schnitt

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Beim Schnitt geht es darum, aus umfangreichen Interviews gute >>O-Töne zu gewinnen und aus langen Atmo-Aufnahmen tolle Passagen.

Die wichtigste Regel: Schnitte darf man nicht hören!

Wort- und Satz-Ende

Wörter müssen zur Gänze hörbar sein. Achtet darauf, sie nicht am Ende zu beschneiden, sodass zum Beispiel der letzte Buchstabe verloren geht.

Wenn euer/eure GesprächspartnerInnen am Ende eines Satzes mit der Stimme „oben“ bleiben, eignet sich diese Stelle eher nicht für das Ende des O-Tons. >>Tipp

Vor dem Wort schneiden

Schneidet die O-Töne nicht zu knapp. Wenn es möglich ist, lasst kurze Pausen vor Beginn und nach Ende des O-Tons. Dies hilft dabei, >>„fließende“ Übergänge zu schaffen.

„Ähs“ und Versprecher

Beim Schnitt könnt ihr störende „Ähs“, Huster, Versprecher und Wortwiederholungen eurer InterviewpartnerInnen entfernen. Dadurch werden die O-Töne für eure HörerInnen verständlicher.

Versprecher jedoch können interessant oder lustig sein und etwas über die Interviewten aussagen. Achtet auch darauf, dass der natürliche Sprachrhythmus erhalten bleibt. Kurze Sprechpausen und Atemgeräusche sollten nicht entfernt werden, sonst klingt der O-Ton künstlich.

Enthalten Interview-Passagen Wiederholungen oder unwichtige Nebensätze, schneidet diese weg – wenn es technisch möglich ist. Das erleichtert das Zuhören.

WICHTIG: Durch den Schnitt dürfen die Aussagen eurer InterviewpartnerInnen nicht verfälscht werden!

Speichern

Die „ausgeschnittenen“ O-Töne, Atmos und Geräusche werden einzeln abgespeichert, bevor ihr sie für eure Radio-Sendung in der gewünschten Reihenfolge >>montiert. Hilfreich ist es, dafür sinnvolle Dateinamen zu verwenden, um später das Finden einer bestimmten Datei zu erleichtern.

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