Vorbereitung des Interviews

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Schritt 1: Basis-Recherche

Zuerst recherchiert ihr Grundlegendes zum Thema. Worum geht es eigentlich? Worüber genau wollen wir das Interview machen?

Schritt 2: Auswahl der InterviewpartnerInnen

Schritt 1 und 2 können auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden, wenn nämlich der/die InterviewpartnerIn schon feststeht und ihr euch überlegen müsst: Worüber sprechen wir mit ihm/ihr?

>>Tipps, wie ihr InterviewpartnerInnen findet

Schritt 3: Organisatorische Planung

Wann und wo findet das Interview statt? Wie lange wird bzw. darf es dauern? 
Das Interview sollte in einem ruhigen Raum stattfinden, wo nicht ständig das Telefon läutet und Leute ein- und ausgehen. Büros eignen sich gut, Cafés sind eher ungeeignet (zu viele Nebengeräusche).
 
Achtung! Das >>Mikrofon kann (im Gegensatz zum menschlichen Ohr) Hintergrund- und Nebengeräusche nicht ausblenden. Fenster, die zur Straße hinausgehen, sollten während des Interviews unbedingt geschlossen sein. >>Störquellen

Im Schnitt braucht man für ein Interview 15 bis 30 Minuten. In einer halben Stunde könnt ihr ungefähr 20 Fragen stellen.

Schritt 4: Tiefere Recherche

Nun sammelt ihr weitere Informationen zum Thema und über den/die InterviewpartnerIn. Es ist hilfreich, besonders bei PolitikerInnen, bereits veröffentlichte Interviews mit ihnen zu lesen, anzuhören oder zu sehen. Dadurch lernt man sie oder ihn besser kennen. Redet er gerne viel? Ist sie eher schweigsam? Dementsprechend müsst ihr eure Fragen formulieren. >>Frage-Technik

Schritt 5: Fragenkatalog entwickeln

Ein Fragenkatalog ist eine Liste aller Fragen, die ihr eurem/eurer InterviewpartnerIn stellen wollt. Ihr definiert so den möglichen Verlauf des Interviews. Überlegt euch auch Frage-Strategien, wenn er/sie zu einem bestimmten Thema nichts oder nicht gleich etwas sagen will.

Der Fragen-Katalog dient als Hilfestellung beim Interview. Wichtig ist, trotzdem in der Situation auf die Antworten zu reagieren – und zum Beispiel nachzufragen, wenn eine Antwort unlogisch erscheint. „Und warum?"

Bereitet lieber zu viele Fragen vor, dann seid ihr nicht sprachlos, wenn sich einige der geplanten Fragen von selbst erledigen oder der/die GesprächspartnerIn die Antwort verweigert. >>Frage-Technik

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